Demokratie gestern – heute – morgen

proWissen Potsdam e.V.

„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus […]“, so lautet der Artikel 20 unseres Grundgesetzes. Doch welche Hürden musste die Demokratie bis zum Erlass des Deutschen Grundgesetztes 1949 überwinden? Wie zeigt sich lebendige Demokratie? Die Antworten auf diese und weitere Fragen sucht der Verein proWissen Potsdam im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wegmarken Potsdamer Demokratie“.

Am 9. Oktober geht es um „333 Jahre Edikt von Potsdam und zehn Jahre Neues Potsdamer Toleranzedikt“ und die Fragen: Hat die Toleranz Grenzen? Was ist nicht tolerierbar? Das neue Potsdamer Toleranzedikt beschreibt das neue demokratische Selbstverständnis der Potsdamer Bürgerschaft: Ein Bekenntnis zu Weltoffenheit und Toleranz.

Eine Podiumsdiskussion am 7. November stellt die Frage: „Überlebt die Demokratie?“. Vor dem Hintergrund der rechtspopulistischen demokratiefeindlichen Verschiebungen in Deutschland und Europa werden die Vorzüge und Schwächen demokratischer Partizipation thematisiert und ein Blick auf das zivilgesellschaftliche Engagement im Senegal geworfen.

Unter dem Titel „Ich hab etwas zu sagen! – Junge Menschen in Potsdam“ diskutieren am 27. November junge Potsdamerinnen und Potsdamer über Demokratie, Partizipation und Mitbestimmung. Können sie sich beteiligen, gesellschaftliche Prozesse beeinflussen und Zukunft gestalten?