Wildnisinseln im Buga-Park

BUND, Kreisverband Potsdam

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74

Während die Planungen zur Bundesgartenschau, die im Jahr 2001 in Potsdam stattfand, in vollem Gange waren, hatte Jost Kremmler vom BUND Potsdam eine Idee: Ein Teil der BUGA-Flächen sollten nicht mit den üblichen Parkpflanzen bestückt, sondern sich selbst überlassen werden – als kleine Wildnisoasen. Damit stieß er bei den Planern der BUGA auf offene Ohren. So kam es, dass drei Teilflächen mit insgesamt 5.000 Quadratmetern als „Totalreservat“ eingerichtet wurden, ganz im Sinne des sogenannten Prozessschutzes, eines der Leitbilder der Nationalparks, wo ein Teil der Flächen vom Menschen völlig unberührt sich selbst überlassen wird.
Damit sich die Natur auf diesen Flächen tatsächlich ungestört entwickeln kann, hat der BUND das Gelände gepachtet. Von Zeit zu Zeit ergänzen Ehrenamtliche die umsäumenden Schichtholzhecken mit Baumstämmen und Astwerk, um sie auf einer Höhe von anderthalb Metern zu halten.
Wer Hecken anlegen, Informationen verteilen oder einfach nur die Wildnisinseln kennenlernen möchte, ist beim BUND-Kreisverband Potsdam jederzeit herzlich willkommen. Zweimal im Jahr (im Frühjahr und Herbst) finden Arbeitseinsätze statt. Die ehrenamtlichen BUND-Aktiven, die dieses Projekt betreuen, freuen sich jederzeit über Ihre Mitarbeit und vor allem über Ihre Stimme, damit wir das Projekt weiterhin realisieren können.

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