Ein Garten für die neuen Bewohner

Integrationsgarten im Wohnungsverbund Grotrianstraße eröffnet

25.04.2015

Die Bewohner des neuen Hauses der ProPotsdam in der Grotrianstraße feierten heute zusammen mit Freunden, Verwandten, Vertreterinnen und Vertretern der ProPotsdam und der Landeshauptstadt sowie vielen Interessierten ein Gartenfest an ihrem neu bezogenen Haus.

Anlass war die Eröffnung der kürzlich fertig gestellten Gemeinschaftsflächen im Außenbereich des Objekts. Dort ist auch eine kleine und zukünftig erweiterbare Gartenanlage entstanden, die allen Bewohnern des Hauses zum Selber-Gärtnern offen steht.

Bei der Einweihung waren die Beigeordnete für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung, Elona Müller-Preinesberger, und der Geschäftsführer der ProPotsdam, Horst Müller-Zinsius, mit dabei. „Die Eröffnung war eine gute Möglichkeit sich mit den Bewohnern über das Leben in dem neuen Haus auszutauschen“, sagte der Geschäftsführer der ProPotsdam. Denn ein Teil der Bewohner des Hauses sind Flüchtlinge, die erst vor kurzem nach Potsdam gekommen sind. „Die Integration der Menschen ist eine sehr wichtige Aufgabe der Landeshauptstadt. Wir haben die Verantwortung, den neuen Nachbarn ein neues Zuhause zu bieten – und wir wollen diese Aufgabe mit Leben erfüllen“, sagte die Sozialbeigeordnete Müller-Preinesberger.

Der Integrationsgarten ist eine Möglichkeit für alle Bewohnerinnen und Bewohner, sich besser kennenzulernen. Da die Pflege eines Gartens weltweit unabhängig von der Sprache ist, gibt dies allen die Möglichkeit, sich trotz sprachlicher Barrieren miteinander auszutauschen. Heute wurde bei Kaffee und Tee sowie Kuchen und Grillspezialitäten ein guter Anfang für diesen Austausch gemacht. Mit von der Partie war auch der Internationale Bund (IB), der sich um die Flüchtlingsfamilien im Haus kümmert. Der Träger hatte sich zur Einweihung etwas Besonderes für die kleinen Gäste ausgedacht: Die Kinder des Hauses und ihre Freunde konnten bunte Masken aus Papier basteln und hatten auf einer Hüpfburg jede Menge Spaß.

In dem Haus sind insgesamt 20 Wohnungen vorhanden. Der Wohnungsverbund in der Grotrianstraße existiert seit dem 5. Februar 2015 und hält elf Wohnungen für Flüchtlinge bereit, eine Wohnung ist für Gemeinschaftsräume und Sozialarbeit vorgesehen. Insgesamt können bis zu 45 Flüchtlinge in dem Gebäude unterkommen.